Trends im Business Banking: Was erwartet Unternehmen in 2021?

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Die aktuelle Krise zeigt uns einmal mehr, welche enormen Erleichterungen die Digitalisierung in allen Bereichen unseres Lebens mit sich bringt. Wir bleiben online mit unseren Liebsten in Kontakt, lernen und arbeiten im Homeoffice und das Online-Shopping boomt. 

Die Digitalisierung hat ebenfalls Einzug im Finanzsektor gehalten. Viele Kunden setzen mittlerweile auf Onlinekonten bei Direktbanken oder Finanzdienstleistern wie Penta. Mobiles Bezahlen setzt sich immer stärker als bevorzugte Zahlungsmethode durch und stellt das gute alte Bargeld ins Abseits. Dieser Trend zeichnet sich nicht nur bei Privatkunden ab. Immer mehr Geschäftskunden wissen die Vorteile der Online-Geschäftsbanken zu schätzen und wenden sich von traditionellen Geschäftsbanken ab. Das Wirtschaftsmagazin Forbes erwartet die Ausweitung der Zusammenarbeit zwischen traditionellen Banken und Fintechs.

Welche Entwicklungen und neuen Angebote entstehen daraus für Unternehmen? Was sind die Trends im Business Banking 2021?

Der Kampf um kleine und mittelständische Unternehmen

Traditionelle Geschäftsbanken haben häufig die großen Unternehmen im Fokus. Ihr Angebot an Kontoführung, Finanzprodukte und -dienstleistungen richtet sich an ihren Anforderungen und Bedürfnissen aus. Aber was ist mit kleineren und mittleren Unternehmen (KMU)? Verglichen mit großen Konzernen haben sie ganz andere Anforderungen an ein Geschäftskonto. Selten finden insbesondere Einzelunternehmer:innen bei den großen Geschäftsbanken ein Angebot, das speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. So erwarten sie von ihrem Geschäftskonto, dass es mehr kann als nur die üblichen Standardfunktionen im Business Banking abzudecken. Sie erwarten eine Lösung, die ihnen einen echten Mehrwert bietet und mit der sie Banking, Buchhaltung und Steuern aus einer Hand erledigen können. Und das vor allem komplett digital. Die neue Unternehmergeneration legt weniger Wert auf den persönlichen Kontakt mit Bankberater:innen in der Filiale. Was zählt ist, Bankgeschäfte zeit- und ortsunabhängig erledigen zu können. Entsprechend punkten bei dieser Zielgruppe Fintechs wie Penta, die ihr 100 Prozent digitales Geschäftskonto mit weiteren nützlichen Services wie einer integrierten Buchhaltungssoftware anbieten.

Modernes Business Banking

Neben Schnittstellen zu Buchhaltungsprogrammen oder der Möglichkeit, individuelle Zugriffsrechte für einen externe Buchhalter- oder Steuerberater:innen einzurichten, erwarten Geschäftskunden heute weitere zahlreiche Funktionen und Lösungen, die nicht nur besonders einfach zu bedienen sind, sondern die Finanzen von Unternehmen sinnvoll miteinander vernetzen.  

Mit dem Online Geschäftskonto von Penta können beispielsweise Belege digitalisiert, kategorisiert sowie mit Notizen versehen werden. Über eine Schnittstelle werden sie im Anschluss mit der Buchhaltung synchronisiert. Das Gleiche gilt für Einnahmen und Ausgaben: So behalten Geschäftskunden jederzeit den Überblick über ihre Finanzen und schaffen gleichzeitig Ordnung. Bei Nachfragen seitens Steuerberater:in oder bei einer Prüfung durch das Finanzamt lassen sich Belege ganz einfach auffinden und den entsprechenden Transaktionen zuordnen. Diese und weitere Funktionen können Sie einfach im kostenfreien Penta Demo Konto testen.

Unternehmen, die die Möglichkeit nutzen, ihre Mitarbeiter:innen mit eigenen Karten für das Geschäftskonto auszustatten, sparen sich zudem einen aufwendigen Erstattungsprozess für Reisekosten und Spesen. Die Karten werden mit einem Ausgabenlimit versehen. Bis zu dieser Grenze können Ausgaben für das Unternehmen oder auf Reisen eigenständig getätigt werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Kontoinhaber trotzdem jederzeit den Überblick über seine Finanzen behält. 

Eine andere Möglichkeit, sich mehr Flexibilität zu verschaffen oder Rücklagen die Steuer und Versicherungen zu bilden, sind Unterkonten. Sie verfügen über eine eigene IBAN und können genau wie das Hauptkonto für den Zahlungsverkehr genutzt werden. 

All diese Funktionen erleichtern Selbstständigen und KMU die Kontoführung – sowohl im Alltagsgeschäft als auch bei der vorbereitenden Buchhaltung für die Steuererklärung. Zeit und Geld sparen Unternehmen dank der Möglichkeit,  Steuerberater:innen individuelle Zugriffsrechte auf das Geschäftskonto sowie die angeschlossene Buchhaltung zu gewähren. So funktioniert der Transfer der benötigten Daten schnell und reibungslos.

Engere Zusammenarbeit zwischen Banken und Fintechs

Während traditionelle Banken meist darauf setzen, bestehende Produkte zu digitalisieren und an alte IT-Strukturen anzupassen, schaffen Fintechs in kürzester Zeit innovative Produkte im Finanzbereich, die an echte technologische Weiterentwicklungen gekoppelt sind. Produkte, die ein bestehendes Problem lösen, den Kunden einen echten Mehrwert bieten und ihnen gleichzeitig ein positives Erlebnis vermitteln. Instant Payment, Mobile Payment Apps oder digitale Geschäftskonten sind nur einige der Beispiele, die durch die besondere Arbeitsweise der Start-ups in kürzester Zeit entstehen, das Banking revolutionieren und damit die Geschäftsmodelle traditioneller Banken attackieren. 

Da Fintechs über keine eigene Banklizenz verfügen, suchen sie sich Partnerbanken. Bei diesen Zusammenschlüssen profitiert der Kunde von echten technologischen Innovationen und genießt gleichzeitig den Schutz seiner Einlagen auf einem BaFin-regulierten Geschäftskonto. Aktuell herrscht noch ein Ungleichgewicht: Viele Fintechs möchten mit Banken zusammenarbeite, aber die Banken zögern noch. Denn die Integration der Services in das eigene System stellt häufig eine große Herausforderung dar. Eine Herausforderung, die sich allerdings lösen lässt: Mit Fintech-as-a-Service (FaaS). Vergleichbar mit Software-as-a-Service (SaaS) werden Produkte und Lösungen über eine Schnittstelle in das System der Banken integriert. Statt Jahre auf die eigene Entwicklung und Bereitstellung zu verwenden, werden auf diese Art werden Produkte und Lösungen deutlich schneller bereitgestellt. Gleichzeitig sorgen die Banken für die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften im Bankensektor sowie für angemessene Sicherheitsmechanismen wie SSL-Verschlüsselung oder die Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Den Trend weg von traditionellen Banken hin zu Fintechs beobachten wir auch bei der Kreditvergabe. Um Unternehmen, die durch die Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schieflage geraten sind, zu unterstützen, bietet der Staat zahlreiche Soforthilfen. Eine dieser Hilfen ist der KfW-Schnellkredit. Die Auszahlung erfolgte allerdings nicht immer zeitnah. Die Beantragung ist aufwendig und dauert. Die Banken, die zur Kreditvergabe berechtigt waren, kamen aufgrund der hohen Nachfrage mit der Genehmigung und Auszahlung in Verzug. Um Verzögerungen zu vermeiden, sind mittlerweile auch Fintechs für die Vergabe zugelassen. Als erste Business-Banking-Plattform ermöglicht das Berliner Start-up Penta Unternehmen jeder Rechtsform und Größe die digitale Beantragung des KfW-Schnellkredits. Über die Online-Plattform ist der KfW-Schnellkredit in nur 15 Minuten beantragt. Die Frage, wie das möglich ist, führt uns zum nächsten Trend, der sich in 2021 noch verstärken wird. 

Business Banking im Wandel

Ein weiterer Trend, der sich 2021 verstärken könnte, sind Systeme, die die Gehaltsabrechnung revolutionieren. Denkbar wäre, dass Arbeitnehmer:innen sich ihr Gehalt selber abholen, statt wie bisher auf die Gehaltsabrechnung und die Überweisung durch den Arbeitgeber zu warten. Das würde zum einen die Buchhaltung der Unternehmen entlasten. Zum anderen könnten Arbeitnehmer:innen ihr bis dahin verdientes Geld auch vor Ende des Monats abheben.

Das Bankengeschäft ist im Wandel und wir dürfen gespannt sein, wie sich der Markt weiter entwickeln wird.

Melanie Spreeberg

Brand and Content Manager

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